Was kostet eine App? Ehrliche Zahlen

App-Kosten transparent erklärt – was Design, Entwicklung, Backend und Betrieb wirklich kosten und wo sich Sparen am Ende rächt.

„Was kostet eine App?“ ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen – und die Antwort „kommt drauf an“ ist zwar korrekt, aber nutzlos. Deshalb hier die ehrliche Version mit echten Größenordnungen.

Die kurze Antwort

Den Einstieg macht unsere Starter-App zum Festpreis von 9.900 € netto – ein fest umrissenes Paket mit einem klaren Kernnutzen, für iOS und Android aus einer Codebasis. Ein typisches, frei zusammengestelltes App-Projekt mit beiden Plattformen, eigenem Design, Nutzerkonten und Cloud-Backend liegt bei 33.000 bis 56.000 € netto. Komplexe Produkte mit eigenem Backend, Schnittstellen zu Drittsystemen oder Bezahlfunktionen reichen in den sechsstelligen Bereich. Alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer – unser Angebot richtet sich an Unternehmen, Selbstständige und Organisationen.

Wichtiger als die absolute Zahl ist, woraus sie sich zusammensetzt – denn dort entscheidet sich, ob dein Budget in Nutzen oder in Reibung fließt.

Du willst direkt eine erste Hausnummer für dein Projekt? Auf unserer Preis-Seite stehen die Starter-App und drei komplett durchgerechnete Beispielprojekte samt Preisliste, und der App-Kosten-Rechner rechnet deine eigene Konfiguration in zwei Minuten durch.

Die vier großen Kostenblöcke

1. Konzeption und Design (10–20 % des Budgets)

User Flows, Wireframes, klickbarer Prototyp, finales UI. Dieser Block wirkt verzichtbar – ist er nicht. Jede Stunde Konzeption spart ein Vielfaches in der Entwicklung, weil Änderungen an Wireframes Minuten kosten, Änderungen an fertigem Code Tage.

2. Entwicklung (50–65 %)

Der größte Block. Die entscheidenden Preistreiber:

  • Eine oder zwei Plattformen? Cross-Platform (Flutter, React Native) spart beim reinen Plattform-Anteil der Entwicklung bis zu 40 % gegenüber zwei nativen Apps – aufs Gesamtprojekt gerechnet je nach Umfang typischerweise 10–15 %, und das nur, wenn der Funktionsumfang auf beiden Plattformen identisch ist.
  • Eigenes Backend? Nutzerkonten, geteilte Daten, Push-Logik – sobald Daten zwischen Nutzern fließen, braucht es einen Server. Mit Diensten wie Firebase oder Supabase lässt sich hier viel Budget sparen.
  • Schnittstellen: Jede Integration (ERP, Payment, Kalender, Wearables) bringt eigenen Aufwand und eigenes Fehlerpotenzial mit.

3. Qualitätssicherung und Launch (10–15 %)

Tests auf echten Geräten, Beta-Phase über TestFlight und Play Console, Store-Einträge, Review-Prozess. Wer hier spart, bezahlt mit schlechten Bewertungen in der ersten Woche – die teuerste Währung überhaupt.

4. Betrieb und Weiterentwicklung (laufend)

Der am häufigsten vergessene Posten: iOS- und Android-Updates, Monitoring, Bugfixes, neue Features. Als Faustregel solltest du 15–20 % der Projektsumme pro Jahr für Wartung und Pflege einplanen – bei uns gibt es dafür planbare Wartungspakete ab 150 € netto im Monat. Was nach dem Launch im Detail auf dich zukommt, rechnet der Artikel „Was kostet eine App im Monat?“ vor.

Wo sich Sparen rächt – und wo nicht

Gefährliches Sparen: an der Konzeption (führt zu Umbauten), an der Qualitätssicherung (führt zu schlechten Bewertungen), am Betrieb (führt zu einer App, die nach zwei Jahren nicht mehr startet).

Kluges Sparen: am Funktionsumfang. Die erfolgreichsten Projekte starten mit einem harten MVP-Schnitt: eine Kernfunktion, exzellent umgesetzt. Alles Weitere entscheidet sich anhand echter Nutzerdaten – nicht anhand einer Wunschliste vom Projektstart.

Fazit

Eine seriöse Kostenschätzung braucht kein hundertseitiges Lastenheft, aber ein klares Bild vom Kernnutzen deiner App. In einem unverbindlichen Erstgespräch bekommst du von uns eine ehrliche Einschätzung mit Größenordnung, Zeitplan und den Entscheidungen, die den Preis am stärksten beeinflussen – ohne versteckte Posten und ohne Verkaufsdruck.

Lass uns über deine App sprechen.

Unverbindliches Erstgespräch – wir hören zu, denken mit und sagen dir ehrlich, was deine Idee braucht. Antwort werktags innerhalb von 24 Stunden.